Hochzeitseinladungen
Die Einladung selbst ist das schwerste Stück der Serie und trägt die Prägearbeit. Die meisten haben das Format 5×7 (127 × 177,8 mm) auf 220lb- oder kaschiertem Papier. Alles andere in der Serie wird daran bemessen: Info- und Antwortkarten wechseln meist auf ein einlagiges Papier, damit sich die Kosten nicht für Stücke verdoppeln, die Gäste nur einmal kurz ansehen.
Was wirklich gefragt wird
- Welches Format haben Hochzeitseinladungen üblicherweise?
- 5×7 Zoll (127 × 177,8 mm) ist der Standard und passt am leichtesten in einen Umschlag. Quadratische Formate und lange 4×9-Karten (101,6 × 228,6 mm) funktionieren ebenfalls, kosten aber mehr Porto und brauchen passend gefertigte Umschläge.
- Sollten alle Karten der Suite gleich dick sein?
- Meist nicht. Behalten Sie Stärke und Prägung für die Einladung und drucken Sie Infokarte, Antwortkarte und Menü auf leichteres einlagiges Papier. Die Hierarchie wirkt bewusst, und das Budget fließt dorthin, wo man es sieht.
Weiter stöbern
Nach Stil
Nach Material
Nach Technik
Die Hochzeitseinladung hält ein Gast am längsten in der Hand. Sie ist das einzige Stück der Serie, das im Stehen gelesen wird, und zwar zweimal. Deshalb gestalten wir sie als schwerste Karte des Sets. Die meisten unserer Einladungen haben das Format 5×7 auf einem 220lb-Bogen oder einem kaschierten Bogen aus zwei Lagen, denn Druckverfahren mit Prägung (Letterpress, Blindprägung, Folie unter Druck) brauchen Tiefe. Danach kalkulieren wir den Rest der Serie im Verhältnis dazu und setzen die Stücke, auf die Gäste nur einmal blicken, auf eine einzelne Lage. So läuft diese Entscheidung in der Praxis an der Maschine ab.
Prägearbeiten brauchen Tiefe. Deshalb erhält die Einladung den dicksten Karton
A letterpress plate doesn't lay ink on a sheet so much as push it in. The type sits below the surface, and you can read the depth with a fingertip in the dark. That only works if there's material to displace. On a thin sheet the plate bottoms out — you get a bruise pushing through to the back and a shallow, gray hit on the front.
A 220lb sheet gives the press room to work. So does a duplexed card, which is two plies bonded into one thicker card. Both hold a clean, deep bite and stay flat afterward instead of curling toward the plate.
Beidseitige Prägung ist die Falle, die niemand vor dem Proof erwähnt
Here's the thing that disappoints people after the fact: if you letterpress or deboss the front of a card, the back is no longer clean. The impression pushes through. On a single 220lb sheet you'll see a ghost of the type on the reverse, which is charming on a one-sided invitation and a problem if you planned to print details on the back.
Duplexing solves it. Two plies bonded together mean the front impression stops at the seam and never reaches the back. It's also how you get a two-color card — a colored ply behind a light one, with a fine stripe of color visible at the edge.
RSVP- und Detailkarten müssen nicht die Grammatur der Einladung haben
A guest reads the invitation, sets it on a counter, and comes back to it. The RSVP gets filled out and mailed away. The detail card gets scanned once for a hotel block. Those two pieces do not earn the same sheet.
We usually drop them to a single-ply stock in the same paper family and the same ink. It reads as one suite in the hand — same color, same surface, same type — but the whole set can be produced without the cost roughly doubling for cards nobody keeps. If you want the RSVP to feel substantial too, we can carry the thickness through. It's a budget decision, not a quality one.
Häufige Fragen
Warum ist 5×7 (127 × 177,8 mm) das Standardformat für Hochzeitseinladungen?
Dieses Format fasst einen vollständigen Textblock (Namen, Datum, Uhrzeit, Ort, eine Verszeile), ohne die Ränder zu bedrängen, und bleibt auf Armlänge gut lesbar. Zudem lassen sich kleinere Beilagekarten sauber einlegen, sodass Antwort- und Detailkarten im selben Umschlag nicht verrutschen.
Wie fühlt sich eine 220lb-Karte tatsächlich an?
Steif. Sie biegt sich nicht, wenn Sie sie an einer Ecke halten, und landet mit einem hörbaren Klang auf dem Tisch, statt zu flattern. Die Kante fühlt sich wie eine eigene Fläche an, nicht wie eine Linie. Bei Baumwollpapier hat die Oberfläche eine weiche Struktur, und Letterpress-Schrift liegt sichtbar darunter.
Kann ich die Einladung beidseitig bedrucken lassen?
Ja, aber die Methode ist entscheidend. Flachdruck auf beiden Seiten ist unkompliziert. Prägearbeiten auf beiden Seiten eines einzelnen Bogens behindern sich gegenseitig: Jede Seite drückt in die andere. Wünschen Sie eine tiefe Prägung vorne und sauberen Text auf der Rückseite, fertigen wir die Karte als Duplex, damit beide Seiten unabhängig bleiben.
Sollte die gesamte Papeterie auf demselben Papier sein?
Dieselbe Papierfamilie, unterschiedliche Grammaturen. Erst die abgestimmte Farbe, Oberfläche und Druckfarbe lässt die Serie als ein Set wirken. Dieselbe Stärke bei jedem Teil erhöht vor allem die Kosten für Karten, die ein Gast nur einmal in die Hand nimmt. Wir würden die Einladung schwer halten und die Beilagen auf eine einzelne Lage reduzieren.
Passt der Umschlag sicher?
Wir passen den Umschlag an die Karte an, nicht umgekehrt, und berücksichtigen die Gesamtstärke aller Teile, die hineinkommen. Eine kaschierte Einladung mit zwei Beilagen ist dicker als erwartet, und in einem zu engen Umschlag werden die Kartenkanten beim Einstecken bestoßen. Nennen Sie uns jedes Teil des Sets.
Soll die ganze Einladungsserie gezeichnet werden?
Einladung, Antwortkarte, Detailkarte und Umschlag, abgestimmt auf dieses Material und diese Veredelung, mit druckfertigen Dateien für jedes Teil.