Hochzeitseinladungen mit Farbschnitt
Farbschnitt ist Handarbeit: Der beschnittene Stapel wird in einen Schraubstock gespannt, und die Farbe wird auf die freiliegenden Kanten als eine Fläche aufgetragen. Berechnet wird daher pro Stück plus Einrichtung, nicht pro Druckgang. Es gibt kein Minimum von 32pt: Auch einlagiges Papier und sogar Textpapier lassen sich färben. Die Stärke bestimmt, wie breit die fertige Linie wirkt. Kantenfolie ist ein eigenes Verfahren mit Metallfolie und eigenen Produktionsanforderungen.
Was wirklich gefragt wird
- Wie dick muss eine Karte für einen Farbschnitt sein?
- Eine feste Mindeststärke gibt es nicht. Wir spannen den ganzen Stapel fest in einen Schraubstock und färben die offenen Kanten als eine Fläche. So lässt sich auch einlagiges Papier und sogar Papier in Briefbogenstärke veredeln. Ein dünneres Stück zeigt eine feinere Linie, dickerer Karton ein breiteres Band.
- Was ist der Unterschied zwischen Farbschnitt und Folienkante?
- Farbe ist ein gemischter Farbton, der auf den eingespannten Stapel gestrichen wird und minimal in die Faser einzieht. So entsteht ein weicher, matter Streifen. Randfolie ist ein metallischer Film, der mit Hitze aufgebracht wird und heller und härter wirkt.
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Kantenfärbung ist die günstigste kräftige Farbe in der Hochzeitspapeterie. Die Serie kann auf beiden Seiten elfenbeinfarben und zurückhaltend bleiben, und erst wenn man die Karte in die Hand nimmt, zeigt sich ringsum eine Linie in Ochsenblut oder Salbei. Das ist Handarbeit, kein Maschinendurchgang: Der beschnittene Stapel wird in einen Schraubstock gespannt und die Farbe von Hand in die offenen Fasern eingearbeitet. Das funktioniert bei einlagigem Papier und sogar bei Naturpapier in Briefpapierstärke ebenso wie bei dicken Karten.
Der Stapel bildet die bemalte Fläche
Edge painting does not require a 32pt card. We squeeze the full trimmed stack tightly in a vise, turning all of its exposed edges into one continuous surface, then paint that surface before separating the pieces. Single-ply and even text-weight paper can be treated this way.
Caliper changes the look, not whether the process is possible. A thin sheet carries a finer line around each invitation; a duplexed board shows a broader band. We choose the stock for the desired feel and visibility rather than imposing a false production minimum.
Warum der Preis pro Stück statt pro Druckdurchgang berechnet wird
Letterpress and foil charge by the plate and the impression. Once the press is running, the hundredth card costs the same as the tenth. Edge painting does not work that way.
A press operator clamps the trimmed stack, works the colour into the exposed fibre, lets it set, then breaks the stack down and does it again. Every card gets handled. So the quote has a setup for the colour and the clamping, plus a real per-piece cost that keeps climbing with the count.
Practically, that means a small guest list carries edge painting easily. A very large one is worth pricing both ways before you commit.
Farbschnitt oder Folienschnitt: beide wirken unterschiedlich
Edge foil is the same operation with a metallic film instead of pigment. The line comes out harder and brighter, a thin bar of gold or silver that catches a light source and throws it back.
Painted edges are softer. The colour sinks into the cut fibre slightly, so it reads as dyed rather than applied, with a hand-made variation along the run that we think is the point of it.
So: foil for a formal black-tie suite where you want the edge to flash. Paint for deep saturated colour, or for any palette that has no metal in it — a terracotta or a slate edge that no foil roll makes.
Häufige Fragen
Können Sie die Kantenfarbe an einen bestimmten Pantone-Ton anpassen?
Wir orientieren uns am Farbmuster und kommen nah heran. Doch von Hand aufgetragene Farbe auf saugfähiger Baumwollfaser ist keine Druckabstimmung auf gestrichenem Papier. Das Papier nimmt Pigment auf und verschiebt es leicht, meist dunkler und wärmer. Senden Sie uns den Pantone-Wert oder ein physisches Muster, und wir sagen Ihnen ehrlich, wie nah wir voraussichtlich kommen.
Sieht jede Karte gleich aus?
Nein, und das liegt in der Natur des Verfahrens. Da jeder Stapel von Hand eingespannt und bearbeitet wird, entstehen kleine Unterschiede in der Deckung und darin, wie weit die Farbe an den Ecken auf die Vorderseite reicht. Bei hundert Einladungen wirkt das wie handwerkliche Gleichmäßigkeit, nicht wie ein Fehler. Wenn Sie eine maschinell exakte Linie benötigen, ist Folienschnitt die präzisere Option.
Farbschnitt bei gefalteter Einladung?
Flache Einzelkarten sind der einfache Fall: vier saubere Schnittkanten, ein Einspannen. Gefalzte Stücke sind schwieriger, denn die Falzkante ist keine Schnittkante und nimmt Farbe anders an als die beschnittenen Seiten. Nennen Sie uns das Format frühzeitig, dann klären wir, welche Kanten gefärbt werden und welche nicht.
Färbt die Farbe auf Umschläge oder Hände ab?
Nach vollständiger Aushärtung nicht. Farbschnitte sind zum Anfassen gedacht: Das ist das ganze Erlebnis der Karte. Frische Arbeiten brauchen Zeit zum Aushärten, bevor sie gestapelt oder kuvertiert werden. Deshalb ist der Farbschnitt ein eigener Schritt im Zeitplan und läuft nicht einfach mit dem Druck mit.
Ist Farbschnitt günstiger als Farbe auf der Karte zu drucken?
Für einen starken Akzent meist ja. Eine Karte beidseitig vollflächig einzufärben bedeutet eine zusätzliche Druckfarbe oder farbigen Karton für die gesamte Auflage. Farbschnitt setzt kräftige Farbe auf einen Rand von einem Viertelzoll (6,35 mm) und lässt die Flächen hell. Das braucht weniger Material und wirkt prägnanter. Wir kalkulieren beides für Ihre Menge.
Soll die ganze Einladungsserie gezeichnet werden?
Einladung, Antwortkarte, Detailkarte und Umschlag, abgestimmt auf dieses Material und diese Veredelung, mit druckfertigen Dateien für jedes Teil.