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    FILE SETUP

    Druckveredelungen kombinieren: Was zusammenpasst, was nicht und in welcher Reihenfolge

    Die Reihenfolge der Veredelungen, die Toleranzen, die sich zwischen den Durchgängen summieren, und unsere hauseigenen Kompatibilitätsregeln, um Folie, Letterpress, Prägung, Spot-UV, Stanzungen und gefärbte Kanten in einem Stück zu vereinen.

    Von Austin Terrill · Print Peppermint · 14 min

    Die Reihenfolge der Veredelungen, die Toleranzen, die sich zwischen den Durchgängen summieren, und unsere hauseigenen Kompatibilitätsregeln, um Folie, Letterpress, Prägung, Spot-UV, Stanzungen und gefärbte Kanten in einem Stück zu vereinen.

    Short answer: most finishes combine well. The ones that fail are fighting over the same surface. Print goes on first, then foil, then emboss or deboss, then the die cut, and edge paint last. Every one of those is a separate pass with its own registration, so never design a hairline fit between two finishes: leave 1 mm of air, or overlap by a set trap. When two finishes want different papers, stop forcing them onto one sheet and build the card in plies.

    This guide assumes you know each finish on its own; if not, start with foil artwork preparation, letterpress file setup und emboss and deboss file setup. Here we cover what happens when you stack them: the order, the tolerances between passes, the house compatibility rules, and how to supply the file.

    Die Reihenfolge der Schritte

    Finishes run in a fixed order: print, foil, emboss or deboss, die cut, edge paint. The order isn't a shop preference. Each step either needs a flat, uncut sheet to register to, or would damage the step before it if it ran later.

    ORDER OF OPERATIONS · FIVE PASSES, ONE CARDFace view above, section below (thickness exaggerated). Coral marks what each pass adds.DUPLEX: EACH PLY ON ITS OWNBONDED CARDBOND01PRINTCMYK or letterpress02FOILhot foil stamp03IMPRESSemboss or deboss04DIE CUTsteel rule05EDGEpaint the stackone ply, full sheetone ply, full sheetone ply, full sheettwo plies, one cardtwo plies, one cardGoes on a flat,open sheet. Everylater pass registersto it.Lands on barestock, never on ink.Needs a flat facefor the die.Shapes the sheetafter the foil, sono plate crushesthe impression.Cut once all artis on. Nothing leftto register toafter this.Stack clampedsquare, paintedlast. Squarecorners only.REGISTRATION OF EACH PASSletterpress ±0.3 mm±0.5 mm to print±0.5 mm to print±0.8 mm—
    Abb. 1: Die fünf Durchgänge in Reihenfolge. Bei einer Duplex-Karte laufen die Schritte 1 bis 3 für jede Lage separat. Danach werden die Lagen verbunden und als eine Karte geschnitten und am Rand veredelt. Jeder Durchgang erfordert eine eigene Passung.
    1. Druck. CMYK im Offset- oder Digitaldruck oder Letterpress mit einer Platte pro Farbe. Die Farbe kommt auf einen flachen, offenen Bogen und wird zur Referenz, an der sich jeder weitere Durchgang ausrichtet. Eine Kaschierung folgt direkt nach dem Druck.
    2. Folie. Ein Durchgang pro Folienfarbe, auf blankem Karton, nie auf Farbe. Das Klischee braucht eine ebene Fläche als Gegenlager.
    3. Hoch- oder Tiefprägung. Der Bogen wird geformt, nachdem die Folie aufgebracht ist. In umgekehrter Reihenfolge drückt das flache Folienwerkzeug die Form platt. Müssen Folie und Prägung exakt passen, werden sie mit einem Kombinationswerkzeug in einem Schlag vereint.
    4. Spot UV und erhabener UV-Lack. Lackdurchgänge auf der bedruckten oder kaschierten Oberfläche, bevor geschnitten wird.
    5. Stanzen. Danach gibt es keinen Druckbogen mehr, an dem man registern kann, daher müssen alle passgenauen Veredelungen bereits aufgebracht sein.
    6. Farbschnitt. Zuletzt, denn die geschnittenen Karten werden gestapelt, plan und rechtwinklig eingespannt und an der Stapelkante gefärbt.

    Wo die Verklebung bei einer Duplex- oder Triplex-Karte liegt

    In most builds, each ply is printed and finished on its own before bonding, then cut and edged as one card. That is why a multi-ply file needs one artboard per face and a spec line that says which finish belongs to which ply. A few constructions change the sequence, and we confirm yours at proof.

    Jeder Durchgang ist ein neues Register: Die Toleranzen summieren sich

    Each finish is positioned independently, and the tolerances between passes add up. A foil die, a letterpress plate and a cutting die each hold their own geometry perfectly. The movement happens between them: where the sheet sits against the guides on each run, how it stretches under heat and pressure, how a stack shifts under the blade.

    Passertoleranz zwischen Durchgängen, Print Peppermint Hausstandard v2
    RelationshipToleranceWas es für Ihre Datei bedeutet
    Letterpress Farbe zu Farbe±0.3 mmAngrenzende Farben mit 0,3 mm überfüllen, ansonsten 1 mm Abstand halten
    Folie zu Druck±0.5 mmFarbe unter der Folie aussparen und 1 mm Abstand lassen
    Folie auf Folie±0.25 mmSich berührende Folien nur an gemeinsamen Kanten um 0,3 mm überlappen, sonst 1 mm Abstand
    Prägung oder Deboss zum Druck±0.5 mmVerwenden Sie ein Kombiwerkzeug, wenn Folie und Prägung exakt übereinstimmen müssen
    Spot-UV für den Druck±0.5 mmKeine UV-Konturen, die eine engere Passung erfordern
    Stanzung (Stahlband)±0,8 mm über einen Stapel3 mm Sicherheitsabstand innerhalb des Beschnitts, 3 mm Beschnittzugabe, Folie 3 mm vom Beschnitt

    Full per-process minimums live in the Mindeststrichstärke und Schriftgröße matrix.

    Toleranzen addieren sich, wenn zwei dieser Passerverhältnisse an einem Element zusammentreffen. Folie passt mit ±0,5 mm zum Druck, der Schnitt mit ±0,8 mm. Im ungünstigsten Fall sitzt die Folie also 1,3 mm näher an einer Kartenkante als gezeichnet. Zwei getrennte Durchgänge für Folie und Prägung können jeweils 0,5 mm in entgegengesetzte Richtungen vom Druck abweichen und sich damit um 1 mm verfehlen. Die meisten Bogen liegen deutlich innerhalb dieser Werte. Gestalten Sie trotzdem für den ungünstigsten Fall: Sie halten jede Karte der Auflage in der Hand, nicht die durchschnittliche.

    TOLERANCE · A HAIRLINE FIT VS DESIGNED SLACKShown at 16× · 1 mm = 16 px · blue = printed ink · coral band = where the foil edge can land at ±0.5 mm.HAIRLINE FITFAILSfoil 0.5 mm inside a printed window0.50.50.5 mm reveal allround. The coralband reaches theink edge: no slack.WORST CASE · FOIL 0.5 MM LEFT01Left gap: 0 mm.Foil meets the ink.Right gap: 1.0 mm.Reads crooked.DESIGNED SLACKPASSES1 mm gap, ink knocked out111 mm gap all round.The coral bandstays on bare paper.WORST CASE · FOIL 0.5 MM LEFT0.51.5Gaps: 0.5 and 1.5 mm.Foil never touchesthe ink.Dimensions in mm. The same arithmetic applies to every pair of passes that registers separately.
    Abb. 2: Dieselbe Folienfläche mit 0,5 mm und 1 mm Spielraum. Bei einer Passgenauigkeit von ±0,5 mm zwischen Folie und Druck kann ein Rand von 0,5 mm ganz verschwinden. Ein Abstand von 1 mm nie.

    So gestalten, dass die Schichtung unsichtbar bleibt

    • No hairline fits between finishes. Don't nest foil 0.5 mm inside a printed frame, outline a deboss with a printed keyline, or ask spot UV to land exactly on the edge of a printed shape. Bold UV over a bold printed shape is fine; a UV outline chasing a printed outline is not.
    • Separate or overlap, never butt. Where finishes of different kinds meet (foil and ink), separate them by 1 mm. Where two passes of the same kind touch (two foils, two letterpress colors), overlap them by a 0.3 mm trap on the shared edges.
    • Keep parallel edges away from the trim. A foil border 1.5 mm from the edge will read 0.7 mm on one card and 2.3 mm on the next. Keep foil and critical art 3 mm inside trim, or bleed it 3 mm past.
    • Put exact relationships inside one pass. Anything drawn on the same plate or die holds its geometry perfectly. If two elements must align to the tenth of a millimeter, they belong on the same plate, the same foil die, or one combination die.

    Die Kompatibilitätsmatrix

    Most finish combinations fail for one of three reasons: the surface won't take the second finish, the second finish lands on the first, or a physical process (a clamp, a cut, a scanner) can't cope with the result. This table is our house rulebook.

    Veredelungskombinationen: was funktioniert, was nicht, und die Lösung
    CombinationFazitWarumBesser so
    Folie über Letterpress oder CMYK-DruckNeinFolie haftet auf unbedrucktem Papier, nicht auf einem FarbfilmFarbe unter der Folie aussparen. Einen gestalteten Abstand von 1 mm lassen
    Zwei Folien, die sich berührenJa, mit ÜberfüllungBei ±0.25 mm öffnet ein Stoß einen schmalen PapierspaltZweite Folie überlappt die erste um 0.3 mm, nur an gemeinsamen Kanten
    Zwei Folien ohne BerührungJaGetrennte Werkzeuge, getrennte DurchgängeMindestens 1 mm Abstand
    Erhabene Folie und flache HeißfolieNicht im selben DurchgangGetrennte Verfahren und PasserNebeneinander nie passend. Erhabene Folie ist eine Farbe pro Design
    Folie und Prägung passgenauJa, mit einer KombinationsstanzeSeparate Stanzformen treffen jeweils ±0,5 mm zum DruckIdentische Formen auf den Ebenen FOIL und EMBOSS, ein Prägewerkzeug
    Prägung oder Blindprägung auf Soft-Touch- oder SeidenkaschierungNeinKaschierung sitzt nicht sauberUngestrichen oder Baumwolle, 16 pt (0,4 mm) oder stärker
    Spot-UV oder erhabener UV-Lack auf ungestrichenem Papier oder BaumwolleNeinDie Beschichtung zieht in offene Fasern einGestrichenes oder laminiertes Papier, auf Baumwolle Folie oder Blindprägung
    Erhabener UV-Lack auf Soft-Touch-KaschierungJaErhabener UV-Lack haftet auf Soft-TouchUnser Weg zu Tiefe auf einer kaschierten Karte
    Blindprägung auf Schwarz, ungestrichenFür Kontrast meidenBlindprägungen wirken durch Schatten. Auf Schwarz ist kaum einer zu sehen.Folie in die Prägung setzen oder eine leichtere Lage tiefprägen
    Vollflächiges Letterpress auf BaumwolleNicht über 13 cm² (2 in²)Große Flächen wirken auf weicher Faser wolkigFarbige Lage für die Fläche, Details im Letterpress
    Blindprägung auf einer Seite, Letterpress auf der anderen, ein BogenNeinJede Prägung drückt durchDuplex: Jede Lage trägt ihre eigene Prägung
    Dunkle Folie auf dunklem KartonNur StrukturWirkt als Schimmer, nicht als KontrastKontrastfolie für alles, was lesbar sein muss
    Helle Letterpress-Farbe auf dunklem Papier, weiße Farbe auf BaumwolleNicht verfügbarLetterpress-Farbe ist lasierendFolie oder Blindprägung auf Baumwolle
    CMYK auf durchgefärbtem dunklem KartonNeinProzessfarbe verschwindetFolie oder deckendes Weiß
    Farbige Kanten mit abgerundeten Ecken oder FormstanzungNeinDer Stapel wird zum Bemalen plan und rechtwinklig eingespanntEckige Ecken, gerade Schnitte. Jede Stärke möglich, sie bestimmt, wie kräftig die Linie wirkt
    Folie neben FarbschnittJa, 3 mm RückseiteFarbe kann leicht auf die Vorderseite ziehenFolie 3 mm vorher enden lassen, nie in die Farbe hineinlaufen lassen
    QR-Code oder Barcode in Folie, Prägung oder UVNeinScanner brauchen flache, kontrastreiche ModuleImmer Farbe
    Letterpress, Hoch- oder Tiefprägung auf KunststoffNeinKunststoff nimmt keine Prägung anNur flache Veredelungen

    More on pairing foils and substrates in foil combinations und best paper for foil.

    Die Tabelle lässt sich einfacher als Liste lesen: Was braucht jede Veredelung als Untergrund? Stimmt die Oberfläche nicht, rettet auch die beste Dateivorbereitung die Kombination nicht.

    Was jede Veredelung vom Papier braucht
    VeredelungBenötigtUngeeignet für
    HeißfolieBlankes Material ohne FarbeGedruckte Farbe
    LetterpressUngestrichen oder Baumwolle; Vollflächen unter 13 cm² (2 in²)Helle Farbe auf dunklem Papier; weiße Farbe auf Baumwolle
    Hoch- oder TiefprägungUngestrichen oder Baumwolle, ab 16 pt, 32 pt, wenn nichts durchscheinen darfSoft-Touch- oder Seidenkaschierung; Kunststoff
    Flacher Spot-UV-LackGestrichenes oder laminiertes PapierUngestrichen oder Baumwolle
    Erhabener Spot-UV-LackGestrichener oder kaschierter Karton, auch Soft-TouchUngestrichen oder Baumwolle
    CMYKWeißes oder helles PapierDunkler, durchgefärbter Karton
    FarbschnittJede Stärke (kein Minimum), rechtwinklige Ecken, gerade SchnitteRunde Ecken, Formstanzen
    QR-Codes und BarcodesFarbeFolie, Hoch-, Tiefprägung, UV

    Folie und Prägung passgenau: das Kombinationswerkzeug

    If the foil has to sit exactly on the raised form, it has to be one die. Run foil and emboss as two passes and each lands at ±0.5 mm to print, so the emboss can shift off the foil by up to 1 mm. What you see is a crescent of flat foil on one side of the shape and a bare, un-foiled shoulder on the other. A combination die is a sculpted, heated die with a matching counter: the foil transfers and the paper takes its form in the same strike, so the foil edge and the emboss edge are one edge.

    FOIL + EMBOSS · TWO PASSES VS ONE COMBINATION DIEPress and section schematic, depth exaggerated. Face view at 10× with a 0.5 mm offset between passes.TWO PASSESFAILSflat foil die, then a separate emboss dieCOMBINATION DIEPASSESfoil and emboss in one strike, one registerPASS 1 · FOILPASS 2 · EMBOSSTwo dies, two setups. Each lands at±0.5 mm to print, so they can misseach other by more than either.ONE PASS · FOIL + EMBOSSheated diecounterFoil art and emboss art are the sameshape, cut into one die. Nothing to miss.RESULT · SECTIONRESULT · SECTIONflat foil halobare shoulderfoil follows the formRESULT · FACE AT 10×RESULT · FACE AT 10×0.5 mm offset:a crescent of flat foilon one side, bareembossed paper onthe other.Foil edge and embossedge are one edge.
    Abb. 3: Folie und Prägung in zwei Durchgängen im Vergleich zu einem Kombinationswerkzeug. Ein Versatz von 0.5 mm zwischen den Durchgängen zeigt sich als flacher Folienrand und blanke Kante. Ein einzelnes Werkzeug kann sich nicht verfehlen.

    Duplex und Triplex: der Generalschlüssel

    When two finishes want different surfaces, or would fight through one sheet, give each its own ply. A duplex card is two sheets bonded into one, typically 32 pt (0.8 mm); a triplex is three, typically 48 pt. Because each ply is printed and finished as a separate sheet before bonding, finishes that would fight on a single sheet stop meeting at all. That is the reason most of our multi-finish work is built thick. The plies are the point; the thickness is a side effect (see Visitenkartenstärke).

    DUPLEX · WHAT EACH PLY CARRIESSection through a 32 pt duplex card. Plies exploded, thickness exaggerated.ONE SHEETFIGHTSdeboss front + letterpress backdebossletterpressBump on the backunder the deboss.Ghost on the frontover the letterpress.The two impressionsfight over one sheet.DUPLEXISOLATEDeach ply printed and finished on its ownblind debossletterpress (back face)BONDED · CUT · EDGE PAINTEDFRONT PLYdeboss pressed intothis ply aloneGLUE LINEburies any bulgefrom the debossBACK PLYits own impression,its own inkEDGEpainted across bothplies, after the cut
    Abb. 4: Eine Prägung vorne und Letterpress hinten behindern sich auf einem einzelnen Bogen. Bei einer Duplex-Karte nimmt jede Lage ihre eigene Prägung auf, die Klebefuge verbirgt jede Wölbung, und die Kante wird nach dem Schnitt über beide Lagen eingefärbt.
    • Front deboss, back letterpress. On one sheet, a deep impression on either face telegraphs through to the other. Split across two plies, the glue line absorbs any bulge. For a deboss that must not show through, 32 pt duplex is our floor.
    • Different stocks front and back. A black ply on the front for gold foil and a white cotton ply on the back for letterpress. Letterpress ink is translucent and needs the light sheet; foil is what reads on the dark one.
    • A colored ply instead of a flood. Letterpress solids over 13 cm² (2 in²) mottle on cotton. Make the color field a dyed ply and let letterpress carry only the lines and type.
    • A colored core as the edge. On a triplex card a colored middle ply shows as a stripe around the edge with no paint at all. Painting the edge covers the core, so choose one: a visible core or a painted edge.

    Datei mit mehreren Veredelungen anliefernAGENTUR-NIVEAU

    One file, one artboard per side, one layer per operation, and a written spec line. Every finish is a separate physical tool, and we make each tool from its own layer. If two operations share a layer, someone has to guess, and guessing is how finishes end up in the wrong place. The general rules are in Druckfertige Dateien; these are the multi-finish specifics.

    • Eine PDF, bevorzugt PDF/X-4 (es erhält Ebenen und Sonderfarbkanäle).
    • Eine Zeichenfläche pro Seite, FRONT und BACK. Bei einer Duplex-Karte sind das die Außenseiten der vorderen und hinteren Lage.
    • Eine Ebene pro Arbeitsgang, benannt nach ihrem Farbfeld: ART für Farben, dann FOIL-GOLD, DEBOSS, SPOT-UV, CUT. Jede Folienfarbe hat eigenes Farbfeld, eigene Ebene, eigenes Werkzeug und eigenen Durchgang.
    • Jede Veredelungsebene ist ausschließlich Vektor, 100 % eines reservierten Farbfelds, auf Überdrucken gestellt. Keine Tonwerte, Verläufe oder Rastergrafiken.
    • Farbe unter jeder Folie ausgespart, mit 1 mm Abstand in der ART-Ebene gezeichnet. Überfüllungen in der Datei: Die zweite Folie reicht nur an der gemeinsamen Kante 0,3 mm unter die erste.
    • Für Folie und Prägung im Passer: identische Formen auf den Ebenen FOIL und EMBOSS sowie „combination die“ in der Spezifikationszeile.
    • Stanzlinie auf dem Farbfeld CUT mit 0.25 pt, Vorschau in 100 % Magenta, ein geschlossener Pfad. Falze auf CREASE, 100 % Cyan.
    • Kantenfarbe ist keine Ebene: Sie steht in der Spezifikationszeile mit einer Pantone-U-Referenz. QR-Codes liegen auf der ART-Ebene, in Druckfarbe.

    Halten Sie den Aufbau dann in einer Zeile fest: Vorderseite, Rückseite, Konstruktion, Kante. Anhand dieser Spezifikation prüfen wir Ihre Ebenen gegen Ihre Absicht.

    Drei Ausführungen im Detail

    Drei gängige Drucksachen, aufgeschlüsselt in Ebenen und Durchgänge, jeweils mit dem Fehler, der sie am häufigsten scheitern lässt.

    Beispiel 1: eine Hochzeitseinladung mit Letterpress, Folie und farbigem Kantenschnitt

    Front: letterpress PMS 7545 U + FOIL-GOLD; Back: letterpress PMS 7545 U; 32 pt duplex cotton; edge painted PMS 7545 U. A 5 × 7 in card (see invitation sizes) with letterpress text, a gold foil monogram and a painted edge that matches the ink.

    Aufbau 1: Ebenen und Durchgänge
    BestellungOperationEbene / FarbmusterMaßgebliche Regel
    1Letterpress, jede LageART: PMS 7545 ULinien ab 0,15 mm, Schrift ab 7 pt, keine Vollflächen über 13 cm²
    2Folie, vordere LageFOIL-GOLDLinien 0.15 mm Ziel / 0.1 mm Minimum; Abstände 0.25 mm Ziel / 0.15 mm Minimum, Farbe ausgespart, 1 mm Abstand zur Farbe
    3BondSpezifikation32 pt Duplex-Baumwolle
    4StanzungCUTGerade Schnitte, eckige Ecken
    5FarbschnittSpezifikationPMS 7545 U; Folie endet 3 mm vor dem Beschnitt

    The landmine: the flood. The request is usually a colored background with the names knocked out in white. Letterpress floods mottle on cotton, and white letterpress ink on cotton isn't something we offer. Make the colored field a dyed cotton ply, foil the names in white pigment foil or gold, and keep letterpress for the fine type it does best. Second landmine: a gold border drawn close to the painted edge. Foil stops 3 mm inside the trim on any card with a painted edge, and it never bleeds into it.

    Build 2: eine Visitenkarte mit Folie und Blindprägung auf schwarz-weißem Duplex

    Front: FOIL-GOLD on black ply; Back: blind DEBOSS on white cotton ply; 32 pt duplex, black front ply and white back ply; edge painted. The front is a gold wordmark on black, the back a blind debossed monogram, and the edge shows the build.

    2 Ebenen und Reihenfolge festlegen
    BestellungOperationEbene / FarbmusterMaßgebliche Regel
    1Folie, schwarze VorderlageFOIL-GOLDLinien 0.15 mm Zielwert / 0.1 mm Minimum; Zwischenräume 0.25 mm Zielwert / 0.15 mm Minimum, positive Schrift ab 7 pt, negative ab 10 pt
    2Blindprägung, weiße RückenlageDEBOSSLinien ab 0,5 mm, Abstände ab 1 mm, Schrift ab 10 pt in Medium oder Bold
    3BondSpezifikation32 pt Duplex, damit sich die Blindprägung nicht auf der Folienseite abzeichnet
    4StanzungCUTGerade Schnitte, eckige Ecken
    5FarbschnittSpezifikationPantone-U-Referenz; Folie 3 mm vom Beschnitt

    The landmine: the deboss on the black side. A blind deboss reads by the shadow in the impression, and black uncoated stock barely shows a shadow. Put the blind deboss on the white ply and the gold on the black ply, and each finish gets the ground it needs. Two more to watch: a black or dark foil on the black face reads as sheen rather than contrast, so it can't carry the phone number; and if the card needs a QR code, it goes on the white back in ink, never in foil or deboss. The edge crosses a black ply and a white one, so choose the paint color with that in mind; a deep color reads as one continuous edge. On a very dark build we may recommend edge foil instead of paint; that is a case-by-case call we make at quote.

    Projekt 3: eine Verpackungsbanderole in CMYK, mit Spot-UV und Stanzung

    Outside: CMYK + SPOT-UV on coated board; CUT and CREASE dieline. A printed sleeve for a box, with gloss UV picking out the logo and a shaped window.

    3 Ebenen und Druckfolge festlegen
    BestellungOperationEbene / FarbmusterMaßgebliche Regel
    1CMYK-DruckARTMaximal 300 % Gesamtfarbauftrag; Schrift ab 6 pt, negativ ab 8 pt
    2Flacher Spot-UV-LackSPOT-UVLinien ab 0,3 mm, Abstände ab 0,5 mm, Schrift ab 8 pt, ±0,5 mm Drucktoleranz
    3Stanzen und RillenSCHNITT, RILLUNGInnenecken ab 1,3 mm Radius, Schnitte 3 mm Abstand, 3 mm Beschnitt über die Schnittlinie
    4Falzen und klebenSpezifikationKlebelasche in der Spezifikation benannt, frei von UV-Lack

    Ansehen CMYK, Tiefschwarz und Farbgrenzen und die cut file setup for the full rules on each layer.

    The landmine: the late switch to uncoated board. Somebody wants a more natural, kraft-looking sleeve after the artwork is built, the board changes to uncoated, and the spot UV stops working, because UV soaks into open fiber instead of curing on top. If the board goes uncoated, the UV layer becomes foil or a blind deboss, and the file changes with it. Two quieter rules: keep UV off the glue flap, since adhesive needs bare board to grab, and keep it off the crease lines, where a hard coating cracks when the sleeve folds. Draw the UV layer clear of both and we set the exact hold-back at proof.

    Preflight: Checkliste für mehrere Veredelungen

    • Jede Veredelung liegt auf einer Oberfläche, die sie trägt.
    • Keine Folie berührt Farbe: ausgespart, 1 mm Abstand. Aneinanderstoßende Folien überlappen 0,3 mm, getrennte Folien liegen 1 mm auseinander.
    • Nichts erfordert eine Passung, die enger ist als die Toleranz zwischen den Durchgängen.
    • Folie und Prägung, die exakt passen müssen, teilen sich ein Kombinationswerkzeug.
    • Folie endet 3 mm innerhalb des Beschnitts oder läuft 3 mm darüber hinaus. Vor einer gefärbten Kante endet sie 3 mm davor.
    • Gefärbte Kanten: eckige Ecken, gerade Schnitte, keine Mindeststärke; die Materialstärke bestimmt, wie sichtbar die Linie ist.
    • Prägungen auf beiden Seiten: Duplex, eine pro Lage.
    • QR-Codes und Barcodes in Farbe.
    • Eine Ebene pro Arbeitsgang, je ein reserviertes Farbfeld und eine Spezifikationszeile, die alle benennt.

    If a combination isn't in the matrix, ask before you build the file; a build is cheaper to fix at the sketch stage. Order a Musterpaket to see duplex, foil, deboss and painted edges in the hand, or browse the paper library for the stocks each finish needs.

    Senden Sie uns den Aufbau, bevor Sie die Datei fertigstellen

    Individuelles Angebot anfragen

    Nennen Sie uns Veredelungen, Papier und Aufbau. Wir prüfen die Kombination anhand unserer Hausregeln, bevor etwas gesetzt wird.

    Dateianforderungen · So funktioniert der Proof