FILE SETUP
Druckdaten für Letterpress vorbereiten: Platten, Prägung und Farbe
Eine Platte pro Farbe, volle Pantone-U-Farben, Linien, die dem Druck standhalten, und die Prägetiefe, die Ihr Papier verträgt. Die Dateiregeln für Letterpress, mit der Physik hinter jeder Regel.
Von Austin Terrill · Print Peppermint · 14 min

Auf dieser Seite
- So funktioniert Letterpress: Eine erhabene Platte wird in weiches Papier gepresst
- Eine Platte pro Farbe: Jede Farbe ist ein eigener Druckgang
- Nur Vollton-Sonderfarben: keine Verläufe, keine Rasterflächen, kein CMYK
- Minimale Linienstärke und Schriftgröße für Letterpress
- Negativschrift: größer, kräftiger, offener
- Feine Details in Letterpress und Folie
- Vollflächen auf Baumwolle unter 13 cm² (2 in²) halten
- Prägetiefe: 0,2–0,6 mm, und was sie bestimmt
- Beidseitiger Druck: Warum tiefe Prägung Duplex braucht
- Wo Farben aufeinandertreffen: Überfüllung, Lücke und Passer
- Farbe ist lasierend: dunkles Papier, weiße Farbe und Papierfarbe
- Blind-Letterpress oder Tiefprägung
- Letterpress mit Folie: aussparen, nie übereinanderlegen
- Letterpress-Dateien richtig anlegen
- Separationen, Überdrucken und Überfüllungsrichtung
- Farbfeldnamen werden zu Plattennamen
- Überdrucken: wann es hilft und wann es täuscht
- Überfüllungsrichtung: Die hellere Farbe wird ausgedehnt
- Leichte vs. tiefe Prägung und die nötige Papierstärke
- Platten und Durchgänge zählen
- Toleranzsummierung nahe dem Beschnitt
The short answer: letterpress prints from a raised plate made from your file, one plate for each ink, pressed into soft cotton so the ink sits at the bottom of a bite you can feel (see our Letterpress-Visitenkarten). Build every color as a 100% solid Pantone U spot swatch, in vector, with type outlined. Keep positive lines at the 0.15 mm (0.43 pt) target, with a 0.1 mm floor and positive type at 7 pt or larger; internal gaps at 0.25 mm target / 0.15 mm floor, reversed lines at 0.3 mm, reversed type at 10 pt medium or bold. Keep any solid under 13 cm² (2 in²). No gradients, no tints, no light ink on dark paper.
Letterpress is a pressure process: it moves ink and it moves paper fibers, and a file that ignores either comes back at proof with filled-in counters, blotchy solids or the back ghosting through the front. For the craft background, start with what letterpress is. This guide is about the file.
| Artikel | House Spec | Warum |
|---|---|---|
| Linie, positiv | Ziel 0.15 mm (0.43 pt); Minimum 0.1 mm | Gestaltungsziel; Details bis zur Mindestgrenze erhalten |
| Negative Linie | Mindestens 0.3 mm | Farbe wächst von beiden Seiten nach innen |
| Innenabstand / Punze | 0.25 mm Ziel / 0.15 mm Minimum | Getrennt von negativen Linien messen |
| Schrift, positiv | Mindestens 7 pt | Kleinere Punzen laufen zu |
| Schrift, negativ | Mind. 10 pt, Medium oder Bold | Tonwertzunahme verdünnt den Buchstaben und schließt die Punzen |
| Vollton-Farbfläche | Unter 13 cm² (2 in²) auf Baumwolle | Große Flächen wolken |
| Farben | Eine Platte pro Farbe | Jede Farbe braucht eine eigene Platte, einen eigenen Durchgang und eine eigene Einrichtung |
| Zwei Farben, die sich berühren | Überfüllung 0.3 mm | Kaschiert Versatz zwischen Durchgängen |
| Zwei Farben ohne Berührung | Mindestens 1 mm Abstand | Versatz wirkt nie wie ein Fehler |
| Passer von Farbe zu Farbe | ±0.3 mm | Getrennte Durchgänge mechanisch passgenau |
| Raster und Verläufe | Vermeiden. Falls unumgänglich: 85–100 lpi, keine Rastertöne unter 15 % | Punkte wachsen und laufen auf weichem Papier zu |
| Prägetiefe | 0.2–0.6 mm | Abhängig von Papier, Klischeefläche und Rückseite |
| Tiefe Prägung, kein Durchscheinen | 32 pt (0,8 mm) Duplex oder stärker | Jede Lage nimmt die Prägung eigens auf |
| Helle Farbe auf dunklem Papier | Nicht verfügbar. Folie nutzen | Letterpress-Farbe ist lasierend |
| Weiße Farbe auf ungestrichener Baumwolle | Nicht verfügbar. Folie oder Blindprägung wählen | Letterpress-Farbe ist lasierend |
Every figure here comes from our house spec and is deliberately conservative, so a file built to it prints clean on any stock we run. The cross-process matrix is in Mindeststrichstärke und Schriftgröße.
So funktioniert Letterpress: Eine erhabene Platte wird in weiches Papier gepresst
Letterpress druckt von der erhabenen Oberfläche einer Platte. Auf Baumwolle presst sie diese Oberfläche in den Bogen, sodass jede Linie im selben Arbeitsgang eingefärbt und geprägt wird. Aus Ihrer Datei fertigen wir eine Fotopolymerplatte: Licht härtet das Polymer überall dort, wo Ihr Motiv ist, der Rest wird ausgewaschen, und Ihr Design bleibt als Relief stehen. In der Maschine färben Walzen nur diese erhabene Fläche ein. Die Platte trifft unter Druck auf das Papier, und die weiche Baumwolle gibt unter dem Relief nach, statt ihm zu widerstehen.
Genau diese Tiefe ist der Grund, warum man sich für Letterpress entscheidet. Fahren Sie mit dem Daumen über eine gute Karte, spüren Sie jede Linie als feine Vertiefung. Und genau daraus ergeben sich alle Dateiregeln:
- Only solids print. A plate surface either touches the paper or it doesn't. There is no 40% on a plate, only a pattern of dots pretending to be 40%, and dots fill in.
- Ink spreads. Pressure squashes ink toward the edges of each stroke, so lines print a little wider than drawn and small gaps close. Positive and reversed elements need different minimums because of it.
- Paper moves. The impression displaces fibers down and out the back of the sheet. The paper, its caliper and whatever is printed on the other side all change how deep you can go.
Eine Platte pro Farbe: Jede Farbe ist ein eigener Druckgang
Jede Druckfarbe braucht eine eigene Platte, eine eigene von Hand gemischte Farbe und einen eigenen Durchgang durch die Presse. Eine zweifarbige Karte bedeutet also zwei Platten und zwei Druckgänge, passgenau aufeinander abgestimmt. Zwischen den Farben wird die Presse gereinigt, der nächste Pantone-Ton gemischt und die nächste Platte auf das bereits Gedruckte eingepasst. Die Einrichtungskosten richtet sich nach der Zahl der Platten, nicht nach der Zahl der Motive.
The design consequence is simple: each color adds a plate and a pass. Front and back are separate plates, even in the same ink. The flip side is useful: once an ink is on press, everything in that ink prints in the same pass. A navy logo, a navy rule and a navy address are one plate, so reusing one ink across several elements costs nothing extra. Choose colors on purpose, and let one ink do as much work as it can. The same logic runs through all spot color work; see spot color and Pantone.
Nur Vollton-Sonderfarben: keine Verläufe, keine Rasterflächen, kein CMYK
Legen Sie alle Letterpress-Daten als 100 % volle Sonderfarbe an. Die Platte kann keinen 40-%-Ton von Blau drucken. Sie druckt nur ein Feld erhabener Punkte, das im Mittel heller wirkt, und im Letterpress verhalten sich diese Punkte schlecht. Jeder Punkt wächst unter Druck, kleine Punkte im hellen Bereich halten unter Umständen gar nicht auf der Platte, und auf strukturierter Baumwolle wirkt das gesamte Raster grob und ungleichmäßig.
Our spec is plain: avoid halftones and gradients. If one is truly unavoidable, screen it at 85–100 lpi and keep every tint at 15% or above; anything lighter drops out. Photographs are a poor fit for the same reason. If a photo has to be on the piece, print it digitally or in offset on a separate operation and letterpress the type, or convert the image to true line art at 1200 ppi. Our guide to combining print finishes covers how those builds run.
- Want a lighter color? Mix it. A pale blue is a different Pantone and a separate plate, not a tint of the dark one.
- No CMYK builds, shadows, glows or transparency. A C100 M60 object has no plate to go to, and soft effects make tints. Assign every object to a named Pantone U swatch as a hard-edged solid.
Minimale Linienstärke und Schriftgröße für Letterpress
Positive lines target 0.15 mm (0.43 pt), with a 0.1 mm floor. Internal gaps target 0.25 mm, floor 0.15 mm; reversed lines remain 0.3 mm. Type stays 7 pt positive and 10 pt medium or bold reversed. Ink gain expands positive edges and narrows reversed ones.
| Element | Minimum |
|---|---|
| Positive Linie (Farbe auf Papier) | Ziel 0.15 mm (0.43 pt); Minimum 0.1 mm |
| Negativlinie (Papier durch Farbe) | 0,3 mm (0,85 pt) |
| Innenabstand / Punze | Ziel 0.25 mm; Minimum 0.15 mm |
| Positivschrift | 7 pt |
| Negativschrift | 10 pt, Medium oder Bold |
Messen Sie Linien im finalen Artwork bei 100 % Größe, nach jeder Skalierung. Stärken stehen zuerst in mm; 1 pt = 0,353 mm.
Negativschrift: größer, kräftiger, offener
Negativschrift ist Papier, das durch die Farbe scheint. Jeder Buchstabe besteht also aus kleinen Lücken. Ab 10 pt in Medium oder Bold hält sie; darunter laufen zuerst die Punzen von a, e und g zu, dann brechen feine Striche auf. Wählen Sie offene Punzen und großzügige Öffnungen, verzichten Sie auf Haarlinien-Serifen und erhöhen Sie die Laufweite leicht. Da Negativschrift in einer Vollfläche steht und Vollflächen auf Baumwolle eigene Grenzen haben, setzen Sie sie als kleines Element ein: ein Monogramm in einem Kreis, ein Name auf einem schmalen Band.
Feine Details in Letterpress und Folie
Foil and letterpress share the 0.1 mm positive-line floor and 0.15 mm design target. They make different edges: letterpress carries ink into the sheet, while foil releases a film at the die edge. Measure gaps separately and preserve the supplied mark in either process. See foil artwork preparation.
Vollflächen auf Baumwolle unter 13 cm² (2 in²) halten
Jede einzelne Vollton-Farbfläche über 13 cm² (2 in²), etwa ein Quadrat von 36 × 36 mm, wird auf Baumwolle wolkig: Die Farbe liegt ungleichmäßig auf, und die Struktur des Bogens scheint stellenweise durch. Baumwolle ist weich und unregelmäßig. Eine flache Platte kann einen gleichmäßigen Film lasierender Farbe nicht über eine große Fläche in jede Vertiefung drücken. Mehr Druck lässt die Platte durchschlagen, die Deckung bleibt trotzdem fleckig, und feine Schrift auf derselben Platte wird gequetscht.
Verlangt das Design eine große Farbfläche, gibt es drei ehrliche Lösungen:
- Let the paper be the color. Build a duplex card with a dyed ply for the field and letterpress the detail on the other side. The color is even because nothing was printed.
- Accept the texture. Some designers want the mottle. If that's you, say so in writing so we don't treat it as a fault at proof.
- Go blind. Press the shape without ink and let shadow do the work. See blind letterpress below.
Für eine deckende oder metallische Fläche ist Folie der andere Weg. Sie wird als Film aufgebracht, nicht als Farbe, und wolkt daher nicht auf dieselbe Weise.
Prägetiefe: 0,2–0,6 mm, und was sie bestimmt
Wir drucken Letterpress mit einer Prägetiefe zwischen 0,2 und 0,6 mm. Wo ein Auftrag in diesem Bereich liegt, bestimmen Papier, Motiv und die Rückseite des Bogens, nicht ein Wert in Ihrer Datei. Tiefe zeichnen Sie nicht. Sie wählen die Bedingungen, die sie ermöglichen.
- The paper. Soft, thick cotton takes the deepest bite; harder, smoother sheets take a shallower, crisper one. See best papers for letterpress.
- Printing area on the plate. Press force spreads across every raised surface, so the same force bites shallower on a large solid than on fine type. A plate mixing both is set as a compromise.
- The other side. A deep bite pushes through a single sheet, and a printed back fights it. That's the next section.
- Shadow. Deep impression casts a shadow line along each stroke, so small type reads heavier than on screen.
Beidseitiger Druck: Warum tiefe Prägung Duplex braucht
Tragen beide Seiten einer Karte Letterpress mit echter Tiefe, verwenden Sie 32 pt (0,8 mm) Duplex oder stärker. Auf einem einzelnen Bogen drückt jede Seite auf die andere durch: Die Prägung vorne erzeugt eine Wölbung hinten, die Prägung hinten eine Wölbung vorne, und wo sich beide überlagern, heben sie sich gegenseitig auf. Beide wirken dann flach und ungleichmäßig.
Duplex löst das mechanisch. Jede Lage wird einzeln bedruckt, gestützt von einer flachen Druckplatte, und erhält so die volle Prägetiefe. Danach werden die Lagen kaschiert, und die Rückseitenabdrücke liegen innen in der Klebefuge. Die Lagen müssen nicht übereinstimmen, die Rückseite kann also eine andere Papierfarbe haben. Bei einem einzelnen Bogen sollte die Rückseite nur leicht geprägt werden, abseits der tiefen Bereiche der Vorderseite.
Wo Farben aufeinandertreffen: Überfüllung, Lücke und Passer
Separate Letterpress-Platten passen mit einer Toleranz von ±0,3 mm zueinander. Farben, die sich berühren, brauchen daher eine Überfüllung von 0,3 mm, und Farben, die sich nicht berühren, mindestens 1 mm Papier dazwischen. Das Passer ist mechanisch: Der Bogen läuft pro Farbe einmal durch, und jeder Durchgang kann einen Bruchteil eines Millimeters vom vorigen abweichen. Ein Stoß, bei dem zwei Farben exakt Kante an Kante treffen, öffnet bei der kleinsten Verschiebung eine Linie aus blankem Papier (siehe untere Reihe in Abb. 2).
DO
Lassen Sie aneinandergrenzende Farben um 0,3 mm überlappen, die hellere unter der dunkleren. Halten Sie getrennte Elemente mindestens 1 mm auseinander. Gestalten Sie so, dass es noch stimmig aussieht, wenn sich eine Farbe um 0,3 mm in eine beliebige Richtung verschiebt.
DON'T
Eine Form mit einer Haarlinie in einer zweiten Farbe umranden. Text eng in eine Linie aus einer anderen Farbe setzen. Zwei Farben an einer Kurve direkt aneinanderstoßen lassen. Einen Spalt von 0,5 mm zwischen Farben lassen, den das Auge als Fehler liest.
Farbe ist lasierend: dunkles Papier, weiße Farbe und Papierfarbe
Letterpress-Farbe ist lasierend und kann das Papier, auf das sie trifft, nur abdunkeln. Helle Farbe auf dunklem Papier bieten wir nicht an: Sie wirkt kreidig und ungleichmäßig oder verschwindet ganz. Weiße Farbe auf ungestrichener Baumwolle bieten wir aus demselben Grund nicht an. Für Hell auf Dunkel verwenden Sie Folie, die als deckender Film aufliegt. Für Weiß fragen Sie nach weißer Pigmentfolie. Für Ton in Ton eignet sich eine Blindprägung (vertieft).
Translucency also means the paper tints every ink. Blue ink on cream stock shifts greener; any ink on ivory reads warmer than on bright white. Always pick colors from the Pantone Uncoated (U) guide for cotton, and judge them against a real sample of the paper, not a screen. Our guide to spot color and Pantone goes deeper, and the paper library und Musterpaket show the actual shades.
Blind-Letterpress oder Tiefprägung
Blinder Letterpress ist ein Letterpress-Druck mit Klischee ohne Farbe. Eine Blindprägung wird mit einem Metallstempel gepresst. Blinder Letterpress ergibt dieselbe weiche, gepolsterte Kante wie Letterpress mit Farbe. Ein Prägestempel presst tiefer, 0.3–1.0 mm, mit schärferen Wänden, und kann im selben Arbeitsgang Folie tragen. In beiden Fällen braucht die Blindprägung ein eigenes Klischee oder einen eigenen Stempel und einen eigenen Durchgang: Ein Klischee kann nicht an manchen Stellen Farbe drucken und an anderen keine.
A blind impression reads by shadow alone, so detail that holds in ink can vanish blind. Build blind elements to the deboss rules: 0.5 mm strokes, 1 mm gaps, 10 pt type. Put the art on its own layer in a spot swatch named DEBOSS and write “blind letterpress” in your order notes. More in Hochprägung vs. Tiefprägung.
Letterpress mit Folie: aussparen, nie übereinanderlegen
Foil lands on bare stock only, so knock the letterpress ink out wherever foil goes and leave a deliberate 1 mm gap between foil and ink rather than butting them. Foil doesn't bond reliably over an ink film, and it registers to print at ±0.5 mm, so a butt join shows either a sliver of paper or foil sitting on ink. Put the foil art on its own layer in a swatch named for the foil, such as FOIL-GOLD, set to overprint. The full rules for mixing processes are in combining print finishes.
Letterpress-Dateien richtig anlegen
Run this list before you export. It is the same list our prepress team checks against; the general version for every process is in how to build a print-ready file.
- Zeichenfläche im Endformat, 3 mm (0.125 in) Beschnitt für alles, was bis zum Rand reicht, 3 mm Sicherheitsabstand für sämtlichen Text.
- Jede Farbe ist ein benanntes Pantone-U-Sonderfarbfeld mit 100 %, zum Beispiel PANTONE 2955 U. Keinerlei CMYK-, RGB- oder Lab-Objekte.
- Ein Farbfeld pro Farbe, keine Duplikate: PANTONE 2955 U und PANTONE 2955 C in einer Datei ergeben zwei Platten.
- Alle Grafiken als Vektor. Schriften in Pfade umgewandelt oder vollständig eingebettet.
- Jede Raster-Strichzeichnung ist eine 1-Bit-Bitmap mit 1200 ppi, eingefärbt mit dem Sonderfarbfeld.
- Keine Tonwerte, Verläufe, Transparenzen, Schatten oder Glüheffekte. Raster nur nach Absprache: 85–100 lpi, nichts unter 15 %.
- Positive Linien: Zielwert 0.15 mm (0.43 pt), Minimum 0.1 mm. Positive Schrift mindestens 7 pt.
- Innere Abstände: 0.25 mm Zielwert / 0.15 mm Minimum. Negative Linien 0.3 mm, negative Schrift mindestens 10 pt Medium oder Bold.
- Keine einzelne Vollfläche über 13 cm² (2 in²), es sei denn, Sie haben die Struktur bewusst gewählt und uns das mitgeteilt.
- Aneinandergrenzende Farben mit 0,3 mm Überfüllung, getrennte Farben mindestens 1 mm Abstand.
- Folie, Blindprägung und Stanzkontur jeweils auf eigener Ebene in ihrem reservierten Farbfeld (FOIL-GOLD, DEBOSS, CUT), auf Überdrucken gestellt. Die Druckfarbe unter der Folie wird ausgespart.
- Seitenrichtige Daten. Bitte nichts spiegeln, die Platten fertigen wir.
- Exportiert als PDF/X-4, das Sonderfarbkanäle und Ebenen erhält. PDF/X-1a und native AI-Dateien werden akzeptiert.
Separationen, Überdrucken und ÜberfüllungsrichtungAGENTUR-NIVEAU
Farbfeldnamen werden zu Plattennamen
Jedes Sonderfarbfeld im PDF wird zu einem Farbauszug, und jeder Farbauszug wird zu einer Druckplatte. Verwenden Sie den exakten Namen aus der aktuellen Pantone-Uncoated-Bibliothek und prüfen Sie das Ergebnis vor dem Export in der Separationsvorschau (Ausgabevorschau in Acrobat oder InDesign): Sie sollten nur Ihre Pantone-Platten sehen, die CMYK-Platten bleiben leer. Übliche Ursache sind verirrte Farbfelder aus platzierten Logos. Führen Sie diese mit der richtigen Farbe zusammen.
Überdrucken: wann es hilft und wann es täuscht
Standardmäßig sparen sich Sonderfarben gegenseitig aus: Wo Schwarz auf Blau liegt, wird das Blau darunter entfernt. Belassen Sie es so. Letterpress-Farben sind lasierend, ein Überdrucken deckt also nicht, sondern mischt. Überdrucken Sie nur, wenn Sie die dritte Farbe der Überlappung wünschen, und teilen Sie es uns mit. Veredelungsebenen (FOIL-GOLD, DEBOSS, CUT) sind auf Überdrucken gestellt, damit sie keine Löcher in die Farbebenen stanzen. Die Kehrseite: Eine überdruckende Folienebene spart die Farbe nicht automatisch aus. Entfernen Sie die Farbe unter der Folie direkt in der Farbdatei, mit 1 mm Abstand.
Überfüllungsrichtung: Die hellere Farbe wird ausgedehnt
Wo zwei Farben aneinandergrenzen, lassen Sie die hellere 0,3 mm unter die dunklere laufen. Die dunklere Farbe bestimmt die sichtbare Kante. So bleibt die Form, die das Auge wahrnimmt, unverändert, und die Überlappung verschwindet darunter. Der schnelle Weg: Geben Sie der helleren Form eine Kontur von 0,6 mm in ihrer eigenen Farbe, mittig auf dem Pfad und auf Überdrucken gestellt. Die Hälfte der Kontur, 0,3 mm, liegt außerhalb der Form und unter der Nachbarfläche. Sind beide Farben ähnlich hell, lassen Sie die Farbe unterlaufen, deren Umriss weniger wichtig ist.
Leichte vs. tiefe Prägung und die nötige Papierstärke
| Prägung | Was es ist | Papier | Two-sided? |
|---|---|---|---|
| Kiss | Die Platte berührt den Bogen nur. Die Farbe liegt auf der Oberfläche, mit wenig oder keiner Prägetiefe | Jedes ungestrichene Papier | Ja, auf einem Bogen |
| Moderate | Eine deutliche Prägung im unteren Bereich unserer Spanne von 0.2–0.6 mm | Baumwolle | Leichte Prägung nur auf der Rückseite, abseits der tiefen Bereiche der Vorderseite |
| Deep | Richtung 0,6 mm: der Look, den die meisten mit Letterpress meinen | Weiche, schwere Baumwolle | Nur ab 32 pt (0,8 mm) Duplex |
Deep impression is what drives the paper choice. See Visitenkartenstärke.
Platten und Durchgänge zählen
| Gestalten | Platten oder Stanzformen | Passes |
|---|---|---|
| Eine Farbe, nur vorne | 1 plate | 1 |
| Zwei Farben, nur vorne | 2 plates | 2 |
| Zwei Farben vorne, gleiches Navy hinten | 3 plates | 3 |
| Eine Farbe vorne plus Blindprägung | 2 plates | 2 |
| Eine Farbe vorne plus Goldfolie | 1 Platte, 1 Folienwerkzeug | 2 |
| Zwei Farben vorn, eine hinten, Duplex | 3 Platten, eine pro Farbe und Seite | 3, dann Montage |
Elemente in derselben Farbe auf derselben Seite teilen sich ein Klischee, ohne zusätzlich zu zählen. Farben zusammenzufassen ist der wirksamste Weg, einen Letterpress-Auftrag zu vereinfachen.
Toleranzsummierung nahe dem Beschnitt
Letterpress registers color to color at ±0.3 mm, foil to print at ±0.5 mm, and the stack is cut at ±0.8 mm. The largest is the cut. A thin border 3 mm inside the trim reads a visibly different width from card to card because the knife moved, not the press. Keep borders well inside or bleed them off. So funktioniert der Proof explains what we check at proof.
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