FILE SETUP
Sonderfarben und Pantone im Druck: PMS-Farben wählen, spezifizieren und kuratieren
Was eine Sonderfarbe physisch ist, warum der U-Fächer auf Baumwolle wichtig ist, wie die Papierfarbe lasierende Farbe verändert und wie Sie eine Sonderfarbpalette aufbauen, die sich in genau die Platten separiert, die Sie beabsichtigt haben.
Von Austin Terrill · Print Peppermint · 16 min

Auf dieser Seite
- Was eine Sonderfarbe physisch ist
- Wann Sonderfarben CMYK überlegen sind und wann nicht
- Pantone C vs. U: dieselbe Farbe auf unterschiedlichem Papier
- Wie die Papierfarbe eine transparente Sonderfarbe verändert
- Metallische Pantone-Farben oder Folie
- Abstufungen einer Volltonfarbe
- Eine Sonderfarbenpalette für den Druck
- Helligkeit vor Farbton prüfen
- Benötigte Farben festlegen
- Farbe und Papier abstimmen
- Legen Sie eine Referenz für Farben fest, die über mehrere Verfahren laufen
- Sonderfarbfelder richtig anlegen
- Zwei Sonderfarben übereinander drucken
- Proof für Sonderfarben: was Sie erwartet
- Sonderfarbkanäle, Separationen und Benennung
- Volltonkanäle in platzierten Photoshop-Dateien
- Separationsvorschau und Ausgabevorschau
- Finish- vs. Farbmuster
- Sonderfarbe in CMYK umwandeln
A spot color is one premixed ink, printed solid from its own plate. We mix it by hand to a Pantone number, so the color on the sheet is the ink itself, not a mix of four dots. Three rules cover most jobs: choose the number from the Pantone Uncoated (U) guide if you are printing on uncoated or cotton paper, give that swatch exactly the same name everywhere in your file, and remember the ink is translucent, so the paper color becomes part of the result.
Was eine Sonderfarbe physisch ist
Eine Sonderfarbe ist eine einzelne Farbe, die vor dem Druck gemischt und dann als Vollfläche von einer Platte gedruckt wird. Das ist der ganze Unterschied zu CMYK. Der Vierfarbdruck baut eine Farbe aus winzigen Cyan-, Magenta-, Gelb- und Schwarzpunkten auf, die Ihr Auge mischt; eine Sonderfarbe ist bereits die Farbe. Betrachten Sie ein CMYK-Orange unter der Lupe, sehen Sie eine Rosette aus gelben und magentafarbenen Punkten. Bei einem Sonderfarben-Orange sehen Sie Orange.
Because each spot color is its own ink, each one gets its own plate (or letterpress plate, or screen), its own ink mix and its own pass or press unit. We hand-mix every ink to the Pantone formula, so each added spot color adds real cost, and reusing one blue for every blue element is the easiest saving there is. For how CMYK builds color with dots, see four-color process and ink limits.
Wann Sonderfarben CMYK überlegen sind und wann nicht
Verwenden Sie Sonderfarben, wenn die Farbe exakt, flächig oder in CMYK nicht darstellbar sein muss. Verwenden Sie CMYK, wenn das Motiv ein Foto ist oder mehr Farben enthält, als Druckplatten wirtschaftlich sind. Die Entscheidung ist meist eindeutig, sobald Sie fragen, woraus das Motiv besteht.
SPOT NUTZEN
Eine Markenfarbe, die bei jedem Auftrag gleich sein muss. Letterpress, das eine Platte pro Farbe druckt. Flache Vollflächen, die in CMYK Raster zeigen würden. Farben außerhalb des CMYK-Farbraums, etwa ein klares, leuchtendes Orange. Neon- und Metallicfarben, die es nur als Sonderfarben gibt. Kleine farbige Schrift, die von einer Platte scharf druckt statt von vieren auszufransen.
CMYK VERWENDEN
Fotografien und Illustrationen mit Halbtönen. Motive mit vielen Farben, bei denen vier Prozessplatten besser sind als sechs Sonderfarbplatten. Verläufe und weiche Schatten. Kleine Digitalauflagen. Alles, wo nah dran genügt und das Budget besser in Papier oder Veredelung fließt.
Es gibt einen Mittelweg: CMYK für das Foto, dazu eine Sonderfarbe für das Logo. So bleibt die Markenfarbe exakt, ohne den gesamten Auftrag auf Sonderfarben umzustellen. Sagen Sie es uns bei der Angebotsanfrage, denn es kommen eine Platte und ein Druckgang hinzu.
Pantone C vs. U: dieselbe Farbe auf unterschiedlichem Papier
Choose from the U guide for uncoated and cotton stock, and from the C guide for coated stock. A C chip and a U chip with the same number are the same ink formula. What differs is the paper it was printed on for the guide, and the paper changes what you see.
Auf gestrichenem Papier hält die Strichschicht den Farbfilm an der Oberfläche, daher trocknet er glänzend und satt. Auf ungestrichenem Papier zieht die Farbe in die Faser, die Kante läuft aus und die Oberfläche streut das Licht, sodass dieselbe Farbe flacher wirkt. Baumwolle ist noch saugfähiger. Der U-Fächer zeigt, wie sich die Farbe auf dieser Papierart tatsächlich verhält.
Die typische Falle: Sie wählen eine Nummer aus dem C-Fächer, weil sie stimmig aussieht, und drucken sie dann auf Baumwolle. Die Farbe, die wir mischen, entspricht PANTONE 2955 U, nicht dem leuchtenderen 2955 C, das Ihnen gefallen hat. Wirkt die ungestrichene Version Ihrer Nummer zu matt, bitten Sie uns nicht, sie zu „verstärken“. Gehen Sie zurück zum U-Fächer und wählen Sie eine andere Nummer, die auf diesem Papier die gewünschte Wirkung erzielt. Designer, die für gestrichene und ungestrichene Aufträge arbeiten, haben oft zwei Nummern für eine Markenfarbe, eine pro Fächer. Das ist korrekte Praxis.
Wie die Papierfarbe eine transparente Sonderfarbe verändert
Spot ink is translucent: light passes through it, reflects off the paper and passes back through it, so the paper color is always mixed into the result. On a bright white sheet you see the ink as the chip shows it. On anything else, the sheet tints it.
| Papier | Was passiert | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Hochweiß | Farbe wirkt wie das Muster | Nichts, dies ist die Referenz |
| Naturweiße oder cremefarbene Baumwolle | Wärmer; Blautöne tendieren ins Grüne, kühle Grautöne werden wärmer | Prüfen Sie den Farbchip auf dem echten Bogen, nicht auf weißem Papier |
| Kraft- oder Farbpapier | Dunkler und matter, helle Farben verlieren ihre Leuchtkraft | Farben dunkler als das Papier halten oder von Weiß ausgehen und den Hintergrund drucken |
| Mittelgrau | Trüb, kontrastarm | Wählen Sie Farben, die deutlich heller oder dunkler sind als das Papier |
| Schwarz oder dunkel durchgefärbt | Farbe verschwindet fast | Folie verwenden |
House rules: light ink on dark stock is not offered in letterpress, because letterpress ink is translucent; use foil. White ink on uncoated cotton is not offered; use foil or a blind deboss. See best papers for foil.
So choose the paper before you finalize the inks. And when a design carries light accent colors, a white sheet printed with a background color usually beats a tinted sheet, because the accents stay clean. That works in offset and digital. It doesn't work as a letterpress flood on cotton, which mottles above 13 cm² (2 in²); the fix there is a colored ply in a duplex construction. For a dark sheet, go straight to Folie: it is opaque and sits on top of the stock. Even foil has a limit: dark foil on dark stock reads as sheen, not contrast.
Metallische Pantone-Farben oder Folie
Metallic ink gives a soft satin sheen; foil gives a mirror. They are different materials and they don't substitute for each other. A metallic Pantone such as PANTONE 871 U is an ink with fine metallic flakes suspended in it; it prints through the same plate as any other ink and reads as a glint that moves with the light. Foil is a metal layer transferred by a heated die; it is opaque, reflective and sits on the surface.
| Metallische Sonderfarbe | Heißfolie | |
|---|---|---|
| Look | Seidenglanz, aus der Nähe leicht körnig | Metall spiegelnd oder matt, saubere Kante |
| Auf Naturpapier und Baumwolle | Die Partikel sinken mit der Farbe ein, der Glanz nimmt deutlich ab | Liegt obenauf, bleibt leuchtend |
| Auf dunklem Papier | Transparentes Bindemittel; schwach | Deckend, die Standardlösung |
| Feine Details | Erfüllt die Mindestwerte des Druckverfahrens | Linien 0.15 mm Ziel / 0.1 mm Minimum; Abstände 0.25 mm Ziel / 0.15 mm Minimum |
| Werkzeuge | Eine Platte, wie jede Sonderfarbe | Ein Metallklischee je Folie und Position |
Foil minimums are covered in foil artwork preparation.
Metallicfarbe ist dann sinnvoll, wenn ein leiser Schimmer mit sanftem Satinglanz zum Design passt. Folie selbst hält positive Details bis 0.1 mm. Braucht eine Marke eine metallische Version eines bestimmten Pantone-Tons und keine Folie kommt ihm nahe, mischen wir als Alternative den Pantone-Ton mit einem Metallic-Zusatz. Er wirkt nicht wie Folie. Metallic- und Leuchtfarben sind Sondermischungen, die nicht jedes Verfahren verarbeitet. Nennen Sie sie in Ihrer Anfrage, wir bestätigen den Aufbau.
Abstufungen einer Volltonfarbe
A tint is the spot ink broken into dots, so it inherits every limit of a halftone. A 40% tint of a blue is not a lighter ink; it's the same blue printed as a dot pattern that covers 40% of the paper. Whether that holds depends on the process.
| Ablauf | Tonlinie | Warum |
|---|---|---|
| Offset und Digital | Kein Raster heller als 8% | Kleinere Punkte drucken ungleichmäßig und fallen weg |
| Letterpress | Halbtöne vermeiden; falls unvermeidbar, 85–100 lpi und kein Tonwert unter 15 % | Fotopolymerplatten und weiches Papier halten keine kleinen Punkte: Sie laufen zu oder verschwinden |
| Folie, Prägung, Spot-UV | Gar keine Rastertöne | Diese drucken vollflächig oder gar nicht, ein Raster wird vollflächig |
On letterpress, if you need a lighter version of a color, mix it as a second spot ink rather than tinting the first. It costs a plate, but it prints as a clean solid with the same crisp impression as everything else. See letterpress file setup for the plate rules.
Eine Sonderfarbenpalette für den Druck
Build a print palette on value contrast first, hue second, and plate count third. A palette that looks balanced on screen can collapse on paper, because the paper adds its own color and because two inks of different hue but equal lightness merge at reading distance.
Helligkeit vor Farbton prüfen
Wandeln Sie Ihre Palette in Graustufen um, das Papier eingeschlossen, und sehen Sie sie sich an. Ergeben zwei Farben fast denselben Grauwert, ist Schrift in der einen auf der anderen kaum lesbar, und die Gestaltung wirkt flach, egal wie verschieden die Farbtöne sind. Salbeigrün und Warmgrau sind die klassische Falle: zwei angenehme Farben fast ohne Helligkeitsunterschied.
Benötigte Farben festlegen
Jede Sonderfarbe bedeutet eine weitere Platte, Farbmischung und einen weiteren Druckgang, und jeder Druckgang ist eine weitere Gelegenheit, dass sich das Register verschiebt. Im Letterpress stehen die Farben mit einer Toleranz von ±0,3 mm zueinander. Wo sich zwei Farben berühren, überfüllen wir sie um 0,3 mm. Wo sie sich nicht berühren, sollten sie mindestens 1 mm Abstand haben. Zwei Farben plus eine Folie decken die meisten Erscheinungsbilder gut ab. Eine dritte Farbe sollte sich ihren Platz verdienen, indem sie etwas leistet, was die ersten beiden nicht können.
Farbe und Papier abstimmen
Treat the paper as a palette color with its own value. Cotton comes in a warm natural white, a bright white and a creamier ivory, and the same ink shifts across all three. Hold the U chip against the actual sheet from our paper library or a Musterpaket before you commit.
Legen Sie eine Referenz für Farben fest, die über mehrere Verfahren laufen
A brand color printed as spot ink, foil, edge paint and a CMYK build will never match exactly, so decide which one is the master. Each process makes color a different way. The goal is a family that reads as one color at arm's length, not four identical swatches under a loupe.
| Ablauf | So entsteht die Farbe | Was Sie erwartet |
|---|---|---|
| Sonderfarbe auf Papier | Farbe nach Pantone-Nummer gemischt | Am nächsten am Farbmuster auf dem passenden Papier, meist die Referenz |
| Folie | Aus festem Folienfarbsortiment | Nächstliegende verfügbare Folie, keine Mischung. Metallics verändern sich mit dem Licht |
| Farbschnitt | Farbe abgestimmt auf Pantone-U-Referenz | Wirkt etwas tiefer als das Farbmuster auf Baumwolle |
| CMYK-Aufbau | Vier Prozessfarben aus einem Bridge-Wert | Bei vielen Farben nah dran; leuchtende Orange-, Grün- und Violetttöne bleiben zurück |
Edge painting has its own rules: see Farbschnitt-Gestaltung. For combining several of these on one piece, see combining print finishes.
Sonderfarbfelder richtig anlegen
Every spot color needs exactly one swatch, named exactly as the Pantone library names it, and used under that name everywhere in the file and in every placed file. Separation software doesn't know that two names mean the same blue. It makes a plate for each name.
- Laden Sie das Farbfeld aus der Pantone-Bibliothek Ihres Programms, aus dem Fächer, der zu Ihrem Papier passt: PANTONE 2955 U für ungestrichenes Papier oder Baumwolle, PANTONE 2955 C für gestrichenes Papier. Tippen Sie den Namen nicht von Hand ein.
- Belassen Sie den Farbfeldtyp auf Spot. Ein in Process umgewandeltes Pantone-Farbfeld ist keine Sonderfarbe mehr. Es wird in CMYK separiert.
- Verwenden Sie in jeder Datei exakt denselben Namen. Wurde Ihr Logo in einem Programm als PANTONE 2955 C angelegt und das Layout nutzt PANTONE 2955 U, entstehen zwei Druckplatten. Öffnen Sie platzierte Logos und korrigieren Sie sie in der Quelldatei.
- Delete unused swatches, then look for strays: process builds that imitate the spot, old PMS names from a previous designer, and swatches that came in with pasted artwork. Merge them into the one correct swatch.
- Verwenden Sie Sonderfarben nicht in Rasterbildern, es sei denn, sie liegen in einem echten Sonderfarbkanal. Ein Logo als JPEG oder PNG reduziert die Sonderfarbe auf RGB oder CMYK, und sie wird unbemerkt zu einem Vierfarbaufbau.
- Benennen Sie Veredelungsebenen mit unseren reservierten Farbfeldern, nicht mit Pantone-Namen: FOIL-GOLD, EMBOSS, SPOT-UV, WHITE, CUT. Daraus entstehen Werkzeuge und Siebe, keine Druckfarbe.
Zwei Sonderfarben übereinander drucken
Where two translucent spot inks overlap, they mix, and you can use that on purpose. By default design apps knock out: the top color cuts a hole in the one below, so each ink lands on bare paper. Set the top color to overprint and both inks print in the overlap, making a third color without a third plate.
KNOCKOUT
Der Standard und für die meisten Sonderfarbarbeiten richtig. Jede Farbe druckt direkt auf Papier und trifft so ihren Farbfächer. Wo zwei Farben aufeinandertreffen, legen wir eine Überfüllung an, damit ein leichter Versatz keinen weißen Spalt öffnet.
OVERPRINT
Beide Farben drucken dort, wo sie sich überlappen. Blau über Gelb wirkt grün, Rot über Blau wird tiefes Burgunder. Das Ergebnis hängt von Farbreihenfolge, Farbschicht und Papier ab. Es lässt sich daher nicht vorab einem Farbmuster zuordnen. Als gestalterisches Mittel lohnt es sich. Wenn die Überlappungsfarbe wichtig ist, fragen Sie nach einem Andruck.
Das Problem ist versehentliches Überdrucken. Ein weißes Objekt, das auf Überdrucken gesetzt ist, verschwindet vollständig, denn weiße Farbe gibt es bei einem Sonderfarbenauftrag nur, wenn Sie sie angegeben haben. Aktivieren Sie vor dem Export die Überdruckenvorschau und prüfen Sie, ob etwas verschwunden ist oder seine Farbe verändert hat.
Proof für Sonderfarben: was Sie erwartet
The target is the chip in a current Pantone guide, from the book that matches your paper, not the PDF proof on your screen. We hand-mix each ink to the Pantone formula. The digital proof we send confirms layout, content and which elements carry which ink; it can't show how the ink will look on cotton, because no screen can.
When a color is business-critical, ask for a drawdown: the mixed ink pulled onto your actual stock before the run. Expect small differences between chip and press sheet, particularly on textured cotton. If it needs to move, tell us the direction in words (warmer, cleaner, darker) rather than sending a new screen color. More on the process in So funktioniert der Proof.
Sonderfarbkanäle, Separationen und BenennungAGENTUR-NIVEAU
Check the plate list before you export: the number of separations should equal the number of inks you're paying for, plus one plate or die per finish. These are the checks that catch what the swatch panel hides.
Volltonkanäle in platzierten Photoshop-Dateien
Muss eine Sonderfarbe in einer Rastergrafik stehen (ein strukturiertes Logo, ein Duplex, ein gescanntes Zeichen), legen Sie sie als Photoshop-Volltonkanal an, exakt wie das Farbfeld benannt: PANTONE 2955 U, gleiche Schreibweise, gleicher Fächer. Speichern Sie als PSD, TIFF oder Photoshop-PDF. In InDesign platziert, landet der Kanal auf derselben Druckplatte wie Vektorgrafik mit diesem Namen. Bei einem anderen Namen oder als JPEG oder PNG funktioniert das nicht.
Separationsvorschau und Ausgabevorschau
In InDesign nutzen Sie Fenster, Ausgabe, Separationsvorschau, in Acrobat Druckproduktion, Ausgabevorschau. Jede Platte ist namentlich aufgeführt, schalten Sie jede einzeln um. Doppelte Pantone-Namen, eine verirrte Prozessplatte oder ein Veredelungsfeld mit Farbanteil sind in Sekunden sichtbar. Der Druckfarben-Manager in InDesign kann eine doppelte Sonderfarbe bei der Ausgabe der richtigen zuordnen. Korrigieren Sie das Farbfeld trotzdem in der Ausgangsdatei, denn Zuordnungen gehen bei der Weitergabe verloren.
Finish- vs. Farbmuster
Halten Sie zwei Arten von Farbfeldern strikt getrennt. Farbfelder für Druckfarben tragen Pantone-Namen und erzeugen Farbe. Farbfelder für Veredelungen tragen unsere reservierten Namen und erzeugen Prägewerkzeuge, Siebe oder Schneidpfade. Sie sind auf 100 % eines benannten Sonderfarbfelds gesetzt, liegen auf einer eigenen Ebene und sind auf Überdrucken eingestellt.
| Farbname | Creates | Hinweise |
|---|---|---|
| PANTONE 2955 U | Eine Mischfarbe und ihre Platte | Genauer Bibliotheksname, ein Fächer pro Auftrag |
| PANTONE 871 U | Metallicfarbe und ihre Druckplatte | Metallicfarbe, keine Folie |
| FOIL-GOLD | Ein Folienklischee | Ein Farbfeld pro Folienfarbe, nie ein Pantone-Name |
| WHITE | Eine deckende weiße Farbschicht | Nicht auf ungestrichener Baumwolle |
| CUT | Eine Stanzlinie | 0,25 pt Kontur, Vorschau in 100 % Magenta |
The full reserved list is in Druckfertige Dateien.
Sonderfarbe in CMYK umwandeln
Muss die Markenfarbe an anderer Stelle in CMYK gedruckt werden, übernehmen Sie die Prozesswerte aus dem Pantone Color Bridge Guide. Er zeigt jeden Sonderfarbchip neben seinem nächstliegenden CMYK-Aufbau. Legen Sie daraus nur in den CMYK-Dateien ein separates Prozessfarbfeld mit eigenem Namen an (Brand Blue CMYK). Lassen Sie die Sonderfarbe nicht beim Export vom Programm umrechnen. Dessen Umrechnung weicht oft vom Bridge-Wert ab. Bridge zeigt außerdem klar, wenn es zu einer Sonderfarbe keine passende Prozessfarbe gibt. Dann sollten Sie sie als Sonderfarbe beibehalten.
- Pantone numbers from the U guide for uncoated or cotton, C guide for coated, checked against the actual paper
- One swatch per ink, library name exact (e.g. PANTONE 2955 U), swatch type Spot
- Platzierte Logos und PSD-Sonderfarbkanäle tragen denselben Namen
- Keine verirrten Prozessfarbaufbauten, alten PMS-Namen, ungenutzten Farbfelder oder in einem JPG oder PNG reduzierten Sonderfarben
- Rastertöne nicht heller als 8 % (Offset und Digital). Bei Letterpress keine Halbtöne oder 85–100 lpi und nichts unter 15 %
- Palette in Graustufen geprüft, Papier inklusive
- Überdrucken nur wo beabsichtigt; Überdruckenvorschau geprüft
- Die Separationsvorschau zeigt genau die Farben und Veredelungswerkzeuge, die Sie erwarten
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Individuelles Angebot anfragenNennen Sie uns das Papier und die U- oder C-Nummern. Wir prüfen die Separationen und weisen auf alles hin, was sich nicht wie gezeichnet drucken lässt.